Terminal Interest Group AGORA feiert 10 Jähriges

2016/11/30

In konzentrierter Arbeitsatmosphäre tagte die europäische Terminal Interest Group AGORA Ende November 2016 in Frankfurt am Main. Dort hatte am 30.11.2006 auch die erste von bisher 40 Sitzungen stattgefunden. Ursprünglich war das Treffen als einmalige Veranstaltung gedacht: Auf Einladung des Beratungsunternehmens KombiConsult wollten sich Betreiber von Terminals des Kombinierten Verkehrs (KV) darüber austauschen, mit welchen „weichen“ organisatorischen Maßnahmen die Umschlagkapazität der Anlagen gesteigert werden könnte. Die Diskussion zeigte, dass die Unternehmen mit ihren Aufgaben und Problemen nicht allein sind. Im Prinzip sind alle mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert, obwohl sie in verschiedenen Ländern tätig sind und unterschiedliche Infrastrukturen aufweisen. Es wurde deshalb beschlossen, den Erfahrungsaustausch fortzusetzen.
Anfänglich traf sich die AGORA-Gruppe an den Standorten der Mitglieder ohne organisatorischen Rahmen. Um die produktive Zusammenarbeit weiter zu festigen, gründeten die Unternehmen die Terminal Interest Group AGORA als permanente Arbeitsgruppe. Sie wird von einem Sekretariat unterstützt, das KombiConsult betreibt.

Beiliegendes Foto: 10 Jähriges AGORA Treffen in Frankfurt am Main (3.2 MB)
Von links nach rechts: Hansjörg Halter, Ralf Dahlinger, Antje Falk, Hans Pieper, Erich Possegger, Robert Groiss, Georg Wurz, Pieter Förrer, Franz Frisch, Berthold Jesse, Ulrich Altmann, Christina Wölfert, Klaus-Uwe Sondermann

Über die Jahre haben die Terminalbetreiber eine Vielfalt von „guten Praktiken“ entwickelt und miteinander geteilt (angewandte „sharing economy“), wie die Leistungsqualität und die Effizienz von KV-Terminals verbessert werden können. Darunter zählen die Einführung von OCR-Gates, standardisierte Abläufe, die Abstimmung und Disposition der „letzten Meile“, die Einführung des ILU-Codes zu Identifikation von kontinentalen Ladeeinheiten, der Datenaustausch mit KV-Operateuren und Bahnen („Digitalisierung“), Kennzahlensysteme, die gemeinsame Schulung von Mitarbeitenden, der Austausch über Innovationen sowie die Etablierung ergänzender Geschäftsfelder.
Zur AGORA-Gruppe sind immer wieder neue Mitglieder gestoßen, so dass gegenwärtig rund 60 europäische Terminalstandorte, darunter die verkehrsstärksten Kernnetzterminals vertreten sind. In AGORA mitarbeiten können grundsätzlich alle Betreiber von KV-Terminals in Europa. Weitere Informationen bietet die gemeinsame Internet-Plattform www.intermodal-terminals.eu.
Der Name AGORA leitet sich vom griechischen Marktplatz ab. Ähnlich wie im antiken Griechenland die neuesten Nachrichten und innovativsten Ideen auf dem Marktplatz diskutiert und entwickelt wurden funktioniert die Zusammenarbeit in der AGORA-Gruppe.

Kontakt: AGORA Secretary/Sekretariat
c/o KombiConsult GmbH, Klaus-Uwe Sondermann
Zum Laurenburger Hof 76, 60594 Frankfurt am Main
Tel. +49.69.244 32 93 172; Mail agora@intermodal-terminals.eu